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Nachhaltigkeit

Kunststoff verpackungen im Kreislauf: Das ist unser Ziel!

Als Hersteller von Verpackungen setzen auch wir uns für eine nachhaltige Welt ein. Nachhaltigkeit hat für uns höchste Priorität: Sie ist einer unserer Grundwerte. Recycling ist für nachhaltige Kunststoffverpackungen unerlässlich.

Kreislaufmodell

Es ist dabei wichtig, dass der alte lineare Recycling-Lebenszyklus von Kunststoffen durch ein Kreislaufmodell ersetzt wird. Kreislaufwirtschaft (oder Cradle-to-Cradle) bedeutet, dass eine Lebensmittelverpackung nach dem Recycling wieder zu einer 100 Prozent sicheren Lebensmittelverpackung wird. Somit ohne Restmüll und Qualitätsverluste.

Glücklicherweise entwickeln sich die Recyclingtechniken, um Kunststoffe zirkulär zu machen, rasant. Als führender Verpackungshersteller verfolgt Hordijk Verpakkingen all diese Entwicklungen genau. Darüber hinaus erforschen wir selbst ergänzende und alternative Techniken.

Warum verwenden wir immer noch Lebensmittelverpackungen aus Plastik?

Eine wichtige Antwort darauf: die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Um die Auswirkungen von (Kunststoff-)Verpackungen zu berechnen, betrachtet man den ökologischen Fußabdruck des gesamten Produkts während seines Lebenszyklus. Also nicht nur die Verpackung selbst, sondern auch das, was sie enthält.

Kunststoffverpackungen reduzieren nachweislich die Lebensmittelverschwendung. Weil die Lebensmittel während des Transports und der Lagerung vor Verunreinigungen geschützt sind. Außerdem verhindert es, dass Lebensmittel schnell verderben und sich verfärben. Sie sind daher länger haltbar und für den Verzehr besser geeignet und somit nachhaltig.

Methangas-Emissionen

Die Nahrungsmittelproduktion kostet viel Wasser und Energie. Wenn die Lebensmittel anschließend nicht verzehrt werden, ist das eine Verschwendung. Die Auswirkungen von Lebensmittelabfällen auf die Umwelt sind enorm: zwanzigmal größer als die Auswirkungen der Verpackung. Verrottende Lebensmittel setzen zum Beispiel Methangas frei. Methangas ist ein viel schädlicheres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Zwischen 25 und 30 Prozent der weltweit produzierten Lebensmittel werden verschwendet. Weggeworfene Lebensmittel sind für fast 10 Prozent aller Treibhausgasemissionen in der Welt verantwortlich. Kunststoffverpackungen vermeiden eine Menge Lebensmittelabfälle. Als Verpackungsmaterial hat Kunststoff somit einen positiven Effekt auf die Umwelt.

Mechanisches oder chemisches Recycling?

Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist das mechanische Recycling zu bevorzugen. Es hinterlässt den kleinsten ökologischen Fußabdruck. Denn je weiter wir beim Recycling auf die ursprünglichen Kunststoffbausteine zurückgehen (chemisches Recycling), desto mehr Energie wird dafür benötigt.

PET-Flaschen

PET-Flaschen sind der bekannteste Recyclingstrom. Diese Flaschen werden über einen Monostrom so gut wie vollständig hochwertig mechanisch recycelt. Hohe Qualität bedeutet, dass das Material nach der Verarbeitung wieder als Rohstoff für dieselbe Art von Produkt verwendet wird.

Ein Beispiel: Eine PET-Flasche enthält Softdrinks und wird nach dem Recycling als PET-Verpackung für einen Salat verwendet. Dieser Recyclingstrom ist vollständig zirkulär und hat den kleinsten ökologischen Fußabdruck.

  • Mechanische Sortierverfahren

Beim mechanischen Recycling werden zunehmend fortschrittliche Sortierverfahren eingesetzt. Neue Techniken sind: Infrarot, Magnetismus, künstliche Intelligenz und Wasserzeichen zur Trennung von Mischströmen.

  • Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIR)

Wird zum Sortieren von einem Förderband verwendet. Jede Art von Kunststoff hat eine andere chemische Struktur, und die Sensoren nehmen diesen "Fingerabdruck" auf. Leider funktioniert die NIR-Technik nicht bei schwarzem Kunststoff. Aus diesem Grund werden manchmal Lasersysteme eingesetzt, die schwarzen Kunststoff wohl erkennen.

  • Magnetic Density Separation (MDS)

Bei dieser Technik werden Kunststoffverpackungen klein geschreddert und anschließend in ein Bad mit ferromagnetischer Flüssigkeit gelegt. Mit speziell entwickelten Magneten kann diese Flüssigkeit schwerer oder leichter gemacht werden. Die Schnitzel treiben so in unterschiedlichen Höhen und können sortiert werden. Welche Höhe pro Material? Das hängt von der Dichte des Materials ab.

  • Künstliche Intelligenz (KI)

KI wird zunehmend im Recycling eingesetzt. Ein Kamerasystem mit einem Roboterarm erkennt und entfernt die Verschmutzung und sortiert sie anschließend. Ein Roboter sortiert 80 Objekte pro Minute: fast doppelt so viele wie ein Mensch.

  • Wasserzeichen

Ein Wasserzeichen hilft, die Art des Kunststoffs und damit das Recycling zu erkennen. Das Wasserzeichen verrät, um welche Art von Kunststoff es sich handelt und wofür er verwendet wird. Auf diese Weise wird ein großer Teil des zugeführten Kunststoffs wieder für das verwendet, wofür er ursprünglich gedacht war.

Chemisches Recycling

Alle für das mechanische Recycling ungeeigneten Kunststoffströme können über das chemische Recycling in die Kette zurückgeführt werden. Es handelt sich um Kunststoffströme wie:

Sortierte Monoströme, die zu stark verschmutzt sind. Oder für die mechanische Verwertung ungünstig sind

Kunststoff, der bei Sortier- und Recyclingschritten durchfällt

Gemischte Kunststoffströme

Kunststoffe mit Zusätzen wie Aromastoffen und Farbstoffen

Beim chemischen Recycling werden die Kunststoffe zerlegt und in ihre Bausteine zersetzt. Sie gehen buchstäblich auf die Grundmoleküle zurück.

Kunststoffe bestehen aus Monomeren, die miteinander zu Polymeren verbunden sind. Danach werden sie zu Kunststoff eingeschmolzen. Das chemische Recycling kehrt den Prozess um und verwandelt Kunststoffprodukte wieder in Monomere.

 

Die Zukunft

Plastikmüll ist das Umweltproblem unserer Generation. Das muss aber nicht für die nächste Generation gelten. Dafür setzen wir uns zu 100 Prozent ein. Mit all den neuen Recyclingtechniken sind wir auf dem Weg in eine kreislauforientierte Zukunft. Eine Zukunft, in der Kunststoffabfälle als wertvolles Material für neue Anwendungen gesehen werden.

Fragen?

Möchten Sie mehr über die Recyclingfähigkeit unserer Produkte erfahren? Oder sind Sie an Produkten aus recycelten Rohstoffen interessiert? Fragen Sie nach den Möglichkeiten: hviz@hordijk.nl oder 075-653 63 53.

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